Gedanken über Selbstzweifel und Anerkennung

Dieses Thema ist kein Einfaches, doch irgendwie ist es  mir ein Bedürfnis darüber zu schreiben, denn ich habe mir darüber schon sehr oft Gedanken gemacht. Ich weiss wie immer, nicht ganz genau was dabei raukommen mag, doch ich fange jetzt einfach mal an.

Selbstzweifel und Sehnsucht nach Anerkennung- fast allen vertraut

 Ich glaube Selbstzweifel sind etwas, das eigentlich jeder Mensch irgendwie auf die eine oder andere Weise kennt, auch das Bedürfnis nach Anerkennung ist sicher allen vertraut. Ausser vielleicht einigen wenigen Glücklichen, welche sich diesen Empfindungen vielleicht nicht bewusst sind, sie verdrängen, oder tatsächlich mit einem erstaunlichen Selbstwertgefühlt gesegnet sind. ;-) Doch ich wage jetzt mal zu behaupten, dass es solche wirklich nur sehr wenige auf Erden gibt. Jeder hat auf die eine oder andere Weise mal Selbstzweifel und auch jeder mag es, wenn man ihm Anerkennung entgegenbringt. Einige brauchen etwas mehr Anerkennung, andere wiederum etwas weniger, doch diese beiden Themen sind und waren in der Welt immer sehr aktuell.

Ich glaube die Sehnsucht nach Anerkennung, entsteht sehr oft aus Selbstzweifeln heraus. Wenn man oft an sich zweifelt braucht man diese mehr. Ich glaube jeder schätzt es, wenn man ihm ein paar anerkennende Worte sagt, oder ihm etwas Zuspruch gibt. Selbstzweifel können extrem hinderlich sein für die eigene Entwicklung, sie sind etwas, dass uns innerlich auffressen kann, wenn wir ihnen nicht rechtzeitig einen Riegel schieben. Ich glaube, dass die Selbstzweifel ein uraltes Gefühl sind, die tief in unserem Ursprung liegen. Schon von Anbeginn der Menschheit, hat es sich in uns manifestiert. Ich vermute, als wir unserer himmlischen Heimat einst beraubt wurden. Auch die Anerkennungssucht, begann damals vermutlich. Diese führte wohl schlussendlich sogar zu unserem Sturz.

Anerkennung hat verschiedene Facetten/ Jeder auf seine Weise wertvoll

Darum hat Anerkennung auch viele verschiedene Facetten. Es gibt jene Anerkennung, die lebenswichtig für jeden Menschen ist und die Licht in sein Dasein bringen kann. Doch wird man zu abhängig davon, wird sie zu einer Sucht, führt dann oft zu eigenartigem Verhalten und richtet Schaden an. Bei manchen ist die Anerkennungssucht sehr ausgeprägt und sie sind täglich darum bemüht, stets auf irgendeine Weise Bewunderung und Anerkennung zu ernten. Einige machen sich dadurch richtig zum Affen, andere wiederum, verletzten ihre Mitmenschen, weil sie ihnen ihren eigenen Raum nicht mehr zugestehen und weil sie selbst den anderen in keinster Weise Anerkennung zukommen lassen. Sie behandeln andere Menschen schlecht, weil sie es nicht ertragen können, dass diese das bekommen, worauf sie selbst so angewiesen sind. Doch solches Verhalten entsteht leider auch oft aus Selbstzweifeln heraus. Wenn man an sich zweifelt, dann will man unbedingt eine Bestätigung dass man doch gut ist, so wie man ist, dass man doch einzigartig ist. (Ausser man ist wirklich ein Narziss, der einfach in das eigene Spiegelbild verliebt ist ;-). Dabei vergisst man vielleicht oft, dass jeder einzigartig ist. Es gibt niemanden auf der Welt der genau gleich ist. Wir sind ein Individuum, ein wundervolles Geschöpf, dass so viel Potenzial hat, so vieles das einzigartig ist auf dem ganzen Erdenrund. Doch leider messen wir uns immer an andern und dann meistens an denen, die vielleicht etwas besser können, die vielleicht irgendwo was erreichen, das uns bisher verwehrt blieb. Wir sind besonders in der heutigen Zeit, immerzu damit beschäftigt, irgendwelche Normen zu erfüllen und vergessen dabei, unseren eigenen Wert unser eigenes, wunderbares, einzigartiges Ich.

Wir sind alle Gewinner/ Wir alle tragen den Gottesfunken

Wir alle sind Gewinner, denn schlussendlich sind wir hier. Wir haben uns unter hunderten von Samenzellen einen Weg ins Leben gebahnt! Ja, wir sind Gewinner, alle! Es gibt keine Verlierer, nur individuelle Geschöpfe, alle mit ihren Fähigkeiten ausgestattet. Menschen die uns was anderes einreden wollen, sollten wir nicht so wichtig nehmen. Wir sollten lernen, uns selbst zu wertschätzen uns selbst zu lieben und zu achten! Uns selbst als etwas Besonderes zu sehen und all die anderen Menschen, die unseren Weg kreuzen ebenfalls! Jeder hat den Weg in dieses Leben hier geschafft, hat seine ganz bestimmte Aufgabe erhalten, die es zu erfüllen gilt. Diese Aufgaben sind so mannigfaltig, so verschieden, so individuell! Wir haben die Möglichkeit hier zu lernen und zu wachsen, in dieser doch so wundervollen Welt, die wir sehen sollten und uns daran freuen! Wir alle haben den Lebensfunken- den Gottesfunken in uns! Und daran sollten wir stets denken, wenn wir einander begegnen. Wenn wir auch Mühe haben jemanden zu lieben, weil er uns einfach nicht entspricht, so können wir doch immer denken: „Ich würdige das Göttliche- den Lebensfunken in dir!“ und dann kann man oft anders begegnen. Ich weiss, es ist nicht immer einfach, besonders wenn wir das Gefühl haben, jemand ist uns schlecht gesinnt. Wenn wir das jedoch erleben, dürfen wir deswegen nicht an uns selbst zweifeln, oder uns von jemandem entwürdigen lassen. Wir sind alle wertvoll und haben ein gewisses Mass an Anerkennung verdient! Wenn uns diese von aussen nur wenig gegeben wird, dann können wir sie uns wenigstens uns selbst zukommen lassen. Das kann unsere Haltung ebenfalls verändern und uns um einiges zufriedener machen. Oft kann man Leute die einem böse wollen, mit Liebe und Gelassenheit entwaffnen. Dies ist jedoch ein nicht gerade leichter Prozess, oft braucht man dazu das ganze Leben. Doch wenn wir unsere Selbstzweifel und Ängste immer mehr loslassen können, werden wir auch immer weniger Anerkennung brauchen. Ich persönlich bin schon lange in diesem Prozess und er ist noch immer nicht abgeschlossen. Ich zweifle immer noch schnell an mir und hinterfrage mich dann selbst. Ich bin oft sehr streng mit mir und glaube immer es noch besser machen zu müssen. Doch je länger je mehr begreife ich, dass Eigenliebe unerlässlich ist, wenn man diesen Prozess irgendwann abschliessen will. Vielen fehlt es an dieser Eigenliebe. Wir fühlen uns oft selbst ausgegrenzt und da ja Gedanken grosse Kräfte sind, werden wir dann auch mehr und mehr ausgegrenzt. Kehren wir jedoch zu uns selbst, unserem tiefsten Sein zurück, dann werden wir auch merken, dass sich alles um uns herum verändert!

Einander mehr Anerkennung geben!

Die Menschen haben oft solche Mühe den anderen Anerkennung zu geben und sei es auch nur für Kleinigkeiten. Oft wir immer nur kritisiert, aber nicht gelobt. Dabei wäre das Loben so wichtig für uns alle. So fragen wir uns doch: Warum loben wir eigentlich nicht mehr? Warum fällt es uns oft so schwer, anderen Anerkennung zu geben? Es wäre doch so einfach und schaden täte es sicher nichts. Sind wir manchmal zu unbewusst? Sind wir manchmal zu sehr nur mit uns beschäftigt? Und wenn, weshalb sind wir so mit uns selbst beschäftigt? Mit was hadern wir, über was denken wir die ganze Zeit nach? Sind es diese Dinge überhaupt wert, soviel Gedanken daran zu verschwenden? Das sind Fragen, die wir uns immer wieder stellen sollten, die ich mir auch selbst immer wieder stelle. Täglich werden wunderbare Leistungen von tausenden von Menschen erbracht und ich habe nicht mal ein winziges Wort der Anerkennung für die Menschen, die in meinem unmittelbaren Umfeld leben? Das möchte ich ändern, hier und heute! Ich möchte den Menschen noch mehr Anerkennung geben als bisher und ich will auch mir selbst immer mehr Anerkennung geben, mich nicht stets wieder von Selbstzweifeln leiten lassen! Ich möchte immer mehr lernen, mich um die wirklich wichtigen Dinge zu kümmern und nicht immer an so vielem Unwichtigen herumstudieren! Wir haben hier das grosse Glück, ein gutes friedliches Leben führen zu können. Wie einst schon der Sänger Mani Matter in seinem Lied: Wärum sid ihr so truurig? meinte, dass wir eigentlich keinen wirklichen Grund haben truurig zu sein, weil wir doch alles haben. Er meinte, dass wir vielleicht erst wieder zufriedener werden würden, wenn wir mal wieder wirklich Grund zum truurig sein hätten. Weil wir dann alles wieder mehr schätzen, alles wieder mehr lieben würden, was uns begegnet und wir auch mit den andern Menschen wieder anders umgingen. Zumindest jene, die wirklich alles haben und die eigentlich wirklich keinen Grund zum traurig sein hätten, könnten sich das mehr zu Herzen nehmen (darin bin ich übrigens selbstverständlich eingeschlossen!).

Leben wir doch wieder mehr, hören wir auf uns ständig von Selbstzweifeln und Sorgen lenken zu lassen und geben wir einander doch etwas mehr Anerkennung, denn dann wird das Leben auch erhellt und das nicht nur für jene, die die Anerkennung erhalten, sondern auch für jene, die Anerkennung schenken. Es ist doch wunderbar ein glückliches strahlendes Gesicht zu sehen, dass sich über ein Lob oder etwas Zuspruch freut. Wir können soviel tun, für andere und auch für uns selbst, wenn wir das beherzigen. 

Gedanken und Fragen zum Gehorsam

Bestimmt wird sich nun der eine oder andere fragen, warum ich ausgerechnet über Gehorsam schreibe, denn bei Gehorsam ist es immer so eine Sache, oft hat diese Wort einen negativen Beigeschmack. Man denkt dann schnell an Unterwerfung oder Unterdrückung.

Eigentlich hätte ich auch nicht gedacht, dass ich mal sowas schreibe, aber durch ein Gespräch, dass ich vor einiger Zeit hatte, kam ich darauf. Dort hat mir jemand erzählt, er habe eine Frau kennengelernt, welche in eine traditionelle, christliche Gemeinde gehe. Diese habe ihm dann gesagt, ihr sei Gehorsam wichtig. Er konnte damit nicht sonderlich viel anfangen, denn was genau ist eigentlich Gehorsam? Diese Frage habe ich mir dann auch selbst gestellt. Denn viele wissen aus eigener Erfahrung, dass der Gehorsamsgedanke, oft missbraucht wurde, um Leute unter Kontrolle zu halten, oder einfach um sie zu demütigen, oder zu schickanieren. Doch Gehorsam hat auch positive Seiten, denn ich manchen Bereichen, ist er auch unerlässlich. Dennoch ich muss sagen, dass ich mich mit Gehorsam schon oft schwer getan habe. Sogar Adam und Eva haben sich ja mit Gehorsam einst schwer getan Erröten

Gehorsam ist auch ein schwieriges Kapitel. Denn wem oder was, soll man Gehorsam leisten? Wer sagt uns was richtig ist? Wer leitet uns den Weg? Das sind Fragen die mich beschäftigten. Denn ich sah in der Welt schon oft, wie blinder Gehorsam zu Elend führen kann, besonders eben dann, wenn er als Macht- oder Druckmittel verwendet wird. Wenn man den Leuten Ängste einpflanzt um sie zu kontrollieren, ist das sehr verwerflich! Es gab und gibt schlechte Führer, die diesen Gehorsam verlangten und dadurch sind oft schreckliche Sünden passiert (z.B. Holocaust, Religionskriege, Terror etc.). So glaube ich auch, dass wir in gewissen Situationen den Gehorsam verweigern müssen, wenn wir erkennen, dass er von schlechter Art ist. Doch wonach orientieren wir uns genau, um das zu erkennen? Die besagte Frau, welche sagte, ihr sei Gehorsam wichtig, was verstand sie darunter? Vielleicht nach der Bibel leben, sie buchstabengetreu befolgen? Doch hat nicht dieses blinge Befolgen von Aussagen in den heiligen Schriften, auch schon zu sehr viel Elend geführt? Es gibt einfach noch immer zu viele verfängliche Sätze in allen Schriften, wie z.B. die Worte, nach denen sich nun diese Dschihadisten im Islam richten und damit ihre Gräueltaten rechtfertigen. WeinenSo sollte man auch gewisse Dinge aus den Schriften hinterfragen, denn man kann auch nicht zulassen, dass solche Worte auf diese Weise missbraucht und ausgelegt werden. Um auch noch kurz die 10 Gebote in der Bibel zu erwähnen. Das 1. Gebot heiss z.B.: Du sollst keine anderen Götter haben neben mir! Für Menschen, die bereits im monotheistischen Glauben aufwuchsen, mag das eher klar sein. Doch was ist mit all den anderen Religionen, welche noch Polytheismus leben? Es gibt doch auch dort sehr gute, weise Menschen. Sollen diese von Gott verdammt werden, weil sie sich nicht an eins der 10 Gebote halten? Besitzt man deswegen das Recht, sie schlechter zu behandeln? Ich glaube nicht und dafür setze ich mich auch ein. Genauso, wie ich mir auch nicht von andern mein Leben, oder meine Glauben dirigieren lassen will, so will ich dies auch andern nicht dirigieren. Was du nicht willst, dass dir andere tun, das füg auch keinem andern zu, oder was du willst, dass dir andere tun, dass tu auch ihnen (Bibel Matth. 7,12). Ich glaube kaum, dass jemand sich selbst Dinge auferlegen würde, welche er oft glaubt andern auferlegen zu dürfen. Udo Jürgens sagte das mal sehr schön in einem Lied: "Ich glaube, dass man nichts vom Krieg mehr wüsste, wenn der ihn will, ihn auch am meisten spürt. "

Wer sagt denn, dass überhaupt irgendeine Religion, oder sonstige Institution die vollkommene Wahrheit für sich allein in Anspruch nimmt? Daran zweifle ich und hinterfrage deshalb auch viel und bin dann oft nicht gehorsam im herkömmlichen Sinn. Dennoch treiben mich viele Fragen um und ich habe auch schon um Erleuchtung in dieser Hinsicht gebetet. Aber es ist und bleibt schwierig, wenn man sich nach irgendwelchen menschlichen Gepflogenheiten oder Ansichten richtet. Wem oder was also, soll man Gehorsam leisten? Einige würden jetzt sagen: "Gott" andere wieder "dem Staat" andere vielleicht "einem besonderem Menschen oder Führer" andere "den Gesetzen" und wieder andere "den ethischen Grundsätzen". Doch auch all diese Antworten werfen wieder Fragen auf. "Was?" z.B. könnte man fragen "will Gott genau von uns?" Wonach orientieren wir uns, wenn doch alles irgendwie realitiv ist? Was mir immer im Kopf herumgeistert, sind einige Worte, die Christus einst sagte. Es ging dabei um das "Grösste Gebot": Du sollst Gott deinen Herrn lieben, von ganzem Herzen und deinen Nächsten wie dich selbst. (Bibel Lukas 10,27)! Ist das ein Wort, dass mir Antwort geben kann: Gottesliebe und Liebe für die Menschen? Doch wie definieren Menschen die Liebe genau? Dabei sind wir schon bei der nächsten Frage. Nicht für alle bedeutet Liebe das Gleiche; die Nächstenliebe, ebenso wie die Gottesliebe. Doch sind das deswegen falsche Vorstellungen der Liebe? Wie kann ich selbst genau wissen, ob ich überhaupt die richtige Vorstellung davon habe? Dennoch ist es mir ein Bedürfnis darüber zu schreiben. Meine Vorstellung von Liebe ist ziemlich komplex und vielfältig. Für mich ist die Liebe für den Nächsten jedenfalls auch, ihn annehmen in dem was er ist und immer weniger Urteile zu fällen und die Gottesliebe, durchdringt mein ganzes Leben und mein ganzes Sein. Ich spüre Gott in allem, in der Welt in mir selbst und das ist ein wunderbares Gefühl. Dennoch, wo genau steht die Wahrheit über alles geschrieben? Wie komme ich auf diesen Gedanke der universalen, allumfassenden Liebe? Eigentlich ist doch alles durchdrungen von Liebe. Die Begegnungen mit den verschiedensten Menschen, die Natur, alles was erhält und vergeht, alles was besteht! (oh, meine Dichterader ist wohl wieder durchgedrungen ;-). Ich glaube, dass die Liebeskraft viel weitgreifender und mächtiger ist, als man es oft denken würde. Und ich glaube, dass wir, wenn wir die Liebe einsperren wollen und nur auf einen kleinen Kreis beschränken, dann verliert sie an Wert. Darum gefällt mir das Hohelied der Liebe, welches in der Bibel beschrieben ist auch so gut. Ich habe dieses aus dem Internet kopiert:

Das Hohelied der Liebe

Wenn ich mit Menschen- und mit Engelzungen redete, und hätte der Liebe nicht, so wäre ich ein tönend Erz oder eine klingende Schelle. Und wenn ich weissagen könnte und wüßte alle Geheimnisse und alle Erkenntnis und hätte allen Glauben, also daß ich Berge versetzte, und hätte der Liebe nicht, so wäre ich nichts. (Matthäus 7.22) (Matthäus 17.20) Und wenn ich alle meine Habe den Armen gäbe und ließe meinen Leib brennen, und hätte der Liebe nicht, so wäre mir's nichts nütze. (Matthäus 6.2) 
   Die Liebe ist langmütig und freundlich, die Liebe eifert nicht, die Liebe treibt nicht Mutwillen, sie blähet sich nicht, sie stellet sich nicht ungebärdig, sie suchet nicht das Ihre, sie läßt sich nicht erbittern, sie rechnet das Böse nicht zu, (Philipper 2.4) sie freut sich nicht der Ungerechtigkeit, sie freut sich aber der Wahrheit; (Römer 12.9) sie verträgt alles, sie glaubet alles, sie hoffet alles, sie duldet alles.(Sprüche 10.12) (Matthäus 18.21-22) (Römer 15.1) 
   Die Liebe höret nimmer auf, so doch die Weissagungen aufhören werden und die Sprachen aufhören werden und die Erkenntnis aufhören wird. Denn unser Wissen ist Stückwerk, und unser Weissagen ist Stückwerk. 10 Wenn aber kommen wird das Vollkommene, so wird das Stückwerk aufhören. 

Und ein besonders wichtiger Satz stand ebenfalls in diesem Kapitel:

Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe diese drei, aber die Liebe ist die Grösste unter ihnen! (1. Korinther 13,13) 

Darin sind eigentlich die meisten Aspekte der Liebe wundervoll beschrieben. Die wichtigste Aussage davon ist wohl: Dass alles was wir tun, wenn wir es nicht mit Liebe tun, nichts gilt. Das ist sicher eine der wichtigen Richtlinien, denen ich auch Gehorsam entgegenbringen kann und will. 

Doch ist damit schon alles über Gehorsam gesagt? Vermutlich wohl doch nicht. Das Problem dabei ist, dass auch die wunderschönsten Worte, teilweise noch falsch verstanden, oder für irgendeine Propaganda benutzt werden können. Ich wurde sogar schon von gewissen "Christen"darauf hingewiesen, dass die Verse, die ich oben zittierte, vom Apostel Paulus stammten, welcher ja eigentlich nicht mit Christus zusammengelebt hatte und ja aus "heidnischen" Kreisen kam. Diese Worte seien also mehr zu hinterfragen, als jene von anderen Aposteln, oder die Evangelien. Also Gehorsam schon, indem man sich wortgetreu an die Bibel hält, aber es gibt doch wertvollere und weniger wertvolle Texte darin und je nachdem, aus welcher relisiösen Bewegung man kommt, gibt man wieder anderen Worten mehr Gewicht. Das hinterfrage ich schon.

Alles wirft also doch immer wieder Fragen auf. Das ist eigentlich das Hauptproblem an religiösen Konstrukten, jeder legt Gehorsam wieder auf andere Weise aus. So ist es nur verständlich, wenn einige Menschen von dem ganzen "Tamtam" nichts mehr wissen wollen und sich auf ihre eigenen Wahrheit konzentrieren, oder eine eigene Wahrheit suchen. Das hat dann oft zur Folge, dass die religiösen Konstrukte einfach wieder von anders gearteten Konstrukten abgelöst werden. Konstrukte wo man geht und steht! Traurig

So ist noch immer nicht alles gesagt, was mich bewegt, was ich sagen will und was ich  mir hinsichtlichs Gehorsam für Gedanken gemacht habe. Neben den Aussagen, über die allumfassende Liebe, welche ich oben als Beispiel zittiert habe, glaube ich andererseits, dass wir ebenso den Gesetzen des Lebens und der Schöpfung Gehorsam schulden. Es gibt Naturgesetze, die unumstösslich sind und auch geistige Gesetze, die unumstösslich sind. Befolgen wir diese nicht, dann werden wir die Folgen davon, früher oder später zu tragen haben. Auch diese haben viel mit Liebe zu tun, mit dem in Einklang sein mit der Welt und allem was sie ausmacht. Es gibt z.B. das Gesetz der Gedankenkraft, welches auch in der Quantenphysik erwähnt wird. Dort nämlich, hat man festgestellt, dass die sogenannte dunkle Materie/Energie, welche alles durchdringt und welche man als die Schöpfer- Energie ansieht, beeinflussbar ist. Wir schaffen uns sozusagen mit dem eigenen Denken, unsere ganz eigenen Realitäten. Die Relativitätstheorie von Einstein, behandelte diese Thematik ebenfalls. Es kommt stets auf den Bezug an, auf die Betrachtungsweise. So ist nicht für jeden Menschen eine Realität dieselbe, wie für einen andern. Sie ist wandelbar und wir formen unser Leben, unsere Umwelt, mit unserem Denken und Handeln. Es gibt ja auch diese interessanten Tests, die man einst mit Wassertropfen machte, welche man in verschiedene Gläschen abfüllte und die man dann entweder mit einem schönen, oder unschönen Wort beschriftete. So Z.B. Liebe oder Hass. Dann frohr man die Tropfen ein und betrachtete sie danach unter dem Mikroskop. Dabei stellte man fest, dass die Wasserkristalle, die daraus entstanden, je nach dem Wort, mit dem das Gläschen beschriftet war, sehr schön und filigran aussahen, oder eben gar nicht schön. Das Titelbild oben, zeigt 5 verschiedene Beispiele auf. Die beiden oberen Bilder wurden vor und nach einem Gebet gemacht. Wie man sieht, ist das links vor dem Gebet und das rechts (ist das nicht wunderschön?) nach einem Gebet. Die unteren drei Bilder wurden mit verschiedensten Worten beschriftet, wie man sieht ist das in der Mitte, worauf steht: Du machst mich krank, ich bringe dich um, ganz hässlich geworden. Aus den andern beiden, die mit positiver Energie aufgeladen wurden (Danke, Liebe), sind herrliche Formen entstanden! Das ist doch ein sehr wichtiges Indiz dafür, dass wir Einfluss auf die Energien haben und viel an unserem Denken liegt. Dieser Verantwortung, sollten wir uns immer bewusster werden. Solchen Gesetzmässigkeiten (von welche es ja noch viel mehr gibt) schulde ich, so denke ich, Gehorsam. 

Neben diesen schöpferischen Gesetzmässigkeiten, gibt es dann natürlich auch noch die grundsätzliche ethischen Richtlinien denen ich ebenfall Gehorsam entgegenbringen will. Es sind Grundsteine auf die jegliches Leben, oder auch Zusammenleben, aufgebaut sind. So z.B. die Würde jedes Menschen, seine Unversehrtheit, der Respekt vor seiner Lebenart. Dass man nicht tötet, nicht verletzt. Alles was Leben erhält und unterstützt, ist in diesen Gesetzen verankert. Ich glaube, wenn wir diese Richtlinien, diese ethischen Grundsätze nicht berücksichtigen, werden wir auch hier die Konsequenzen einst zu tragen haben. Ich würde es, ehrlich gesagt, auch nicht in Ordnung finden, wenn alles ungesühnt bliebe, was oft verbrochen wird. Ich glaube auch darum an den Sinn der Wiedergeburt. Es scheint mir logisch, dass man durch verschiedene Leben geht, bis alles was man gemacht hat, bereinigt ist. Oft reicht ein einziges Leben dafür gar nicht aus (es gibt sogar Nachweise, dass einst die Urchristen, die Wiedergeburt noch als Teil ihrer Lehre angeschaut haben). Ich würde es auch schlimm finden, wenn man nur ein Leben hätte, man es dann nicht schafft, sich vollends zu entwickeln und dafür ewig verdammt werden würde. Ich habe das Gefühlt das Göttliche ist barmherziger, als es die traditionellen Kirchen und Gemeinschaften es oft lehren. Doch wir bekommen auch nicht einfach alles auf dem Silbertablet serviert, wir müssen schon etwas tun für unseren Aufstieg und unsere Entwicklung. Darum sehe ich auch die Konsequenzen, die wir für unsere Taten einst tragen müssen, nicht als Gottesstafe an, sonden als eine Strafe, die wir uns selbst auferlegen, dadurch, dass wir uns von den Grundgesetzen des Lebens abwenden. Alles wird in unserer Seele verankert und bleibt darin, bis wir einst Einsicht finden. Darum halte ich auch Wahrhaftigkeit in allem was wir tun, für äusserst wichtig und wir sollten uns nicht von niedrigen, menschengemachten Gesetzen leiten lassen, welche nur darauf aus sind, für sich selbst irgendeinen Profit herauszuschlagen. 

Natürlich schulde ich den Gesetzen, die unsere Gesellschaft ordnen, auch Gehorsam, denn diese Gesetze sind ja schlussendlich dafür da, dass weniger Verbrechen passieren. Die Menschenrechte etc. all das sind unerlässliche Dinge, die es braucht und denen ich  gehorchen will. Bei gewissen anderen Gesetzen, stelle ich das eine oder andere zwar auch mal in Frage, aber darüber könnte man nochmals ein Kapitel schreiben ;-).

So ist Gehorsam etwas, das vielseitig gedeutet werden kann. Leider wurder der Gehorsamsgedanke auch schon oft missbraucht und darum verstehe ich auch jene, die manchmal Mühe mit diesem Thema bekunden. Wir sind ja auch keine blinden Lämmer, welche einfach allem gehorchen, wir haben einen freien Willen bekommen und ich glaube, der freie Wille, ich eins der höchsten Güter. Allerdings, sollten wir immer gut prüfen, welchen Einflüssen wir uns aussetzen. Wir sollten auch hier immer mündiger werden und die Grundgesetze in unserem Herzen fest verankern. Denn wir wissen darum, da bin ich nach wie vor sicher. Legen wir doch unsere teils egoistischen Vorstellungen ab und begeben uns mehr in die Einheit allen Lebens hinein, das kann uns grösstes Glück und Freude bescheren! Sehen wir uns alle doch als Teil eines grosse Ganzen an, als die Glieder Eines Leibes! Denn tun wir das, dann werden wir auch verantwortungsbewusster. Wir achten dann mehr auf alles, was wir tun, was um uns herum geschieht und lernen mehr Liebe dafür zu entwickeln. Wir erkenen dann immer mehr, all die Geschenke, die uns gegeben wurden. So will ich vor allem der "Religion der Liebe und des Herzens" folgen (gehorchen)! Ich will mich öffnen für die Erkenntnisse, die uns neue Antworten geben und wünsche auch euch, dass ihr noch viele Antworten bekommen möget! So will ich diesen Text nun schliessen. 

 

Gedanken zur Vergebung

Vergebung... ein sehr wichtiges Wort, dessen Bedeutung so manigfaltig ausgelegt werden kann und worunter nicht jeder Menschen genau das Gleiche versteht. Es ist nicht einfach über Vergebung zu schreiben, weil sie so viele Seiten, so viele Aspekte hat und all diese Aspekte sind von grosser Bedeutung für die Heilung von uns selbst, den andern Menschen und sogar der Welt. 

Nicht immer Gleiches mit Gleichem vergelten

Wir sehen, wenn wir uns in der Welt umschauen, wieviel Feindseligkeit doch noch zwischen einigen Völkern und auch einzelnen Menschen herrscht, wie oft sie sich gegenseitig nicht vergeben können und nach dem Grundsatz leben: Auge um Auge, Zahn um Zahn. Diese Haltung erschüttert mich oft sehr, auch wenn ich natürlich verstehe, dass es in einigen Fällen sehr schwer ist, zu vergeben. Dennoch ist Vergebung etwas vom Allerwichtigsten, um Frieden herbeizuführen und zu bewahren. Solange die Menschen einander immer alles mit gleicher Münze heimzahlen wollen, kommen wir im Friedensprozess niemals weiter. Darum ist Vergebung in allen Bereichen des Lebens von Bedeutung. Ich bewundere Menschen sehr, denen so viel angetan wurde und die trotzdem fähig sind, zu vergeben. In nicht allen Fällen oder Momenten, gelingt mir das selbst. Aber ich weiss aus eigenen Erfahrungen, dass Vergebung sehr heilsam ist. Denn solange man nicht vergeben kann, wird man den inneren Frieden nicht finden können. Genauso hindert das Nicht- Vergeben uns oft daran, all unsere Fähiggkeiten, unser Potenzial ganz zu enfalten. Denn die Altlasten, die man dadurch mit sich herumträgt, können sehr hinderlich sein für unsere Entwicklung. Mit dem Auflösen/Abbauen dieser Altlasten, wird die Heilung in allen Lebensbereichen immer mehr in Gang gesetzt.

Es beginnt bei der Selbst- Heilung

Ich bin im Laufe der Jahre immer mehr zur Erkenntnis gelangt, das Selbstheilung der allererste Schritt ist. Selbstheilung beginnt damit, dass man sich überhaupt mal mit verborgenen, oder verdrängten Schmerzen auseinandersetzt, welche einem vielleicht durch andere Personen, Lebensumstände, oder vielleicht auch durch irgendein System zugefügt wurden. Ich muss hier aber noch kurz erwähnen, dass man bei sehr traumatischen Erfahrungen,  eine Fachperson zuziehen sollte, die einem in diesem Prozess zur Seite stehen kann. Vieles aber, können wir auch selbst in die Hand nehmen. Erst wenn man anfängt sein eigenes Leid zu erkennen und durch was dieses ausgelöst wurde, kann man sich zum nächsten Schritt begeben und zwar: dem Ergründen der eigenen Lebensmuster, welche dadurch entstanden, innere Dämonen oder Schatten, die man sich dadurch erschuf und warum das überhaupt geschah. Dabei kann uns auch eine  Art transpersonale Dialektik (Dialog, Austausch) helfen, wo wir uns selbst Fragen stellen, oder vielleicht auch einem Aspekt in uns. Es gibt verschiedene Methoden sich damit auseinanderzusetzen, alle will ich hier nicht aufführen, denn nicht jeder hat denselben Weg. Wenn man schliesslich seine Mechanismen und Vorgänge besser kennengelernt hat, die Bereitschaft und genügend Selbstreflektion besitzt, ist der erste Schritt zur Selbstheilung sicher getan.

Vergebung führt oft über Verstehen

Dann nämlich fängt man immer mehr an zu begreifen, warum man vielleicht in einigen Situationen so oder so reagiert, oder warum einige Dinge einem immer wieder wütend oder traurig machen. Man erkennt sich selbst und damit das, was einem Leid zufügt oder zugefügt hat und warum. Man merkt dann sehr oft, dass es viele verschiedene Arten der Wahrnehmung gibt und man eigentlich bei sich anfangen muss, bei seinem eigenen Denken. Man begreift, dass nicht alle gleich denken, nicht alles gleich wahrnehmen. Nicht jeder fühlt sich durch genau dieselben Dinge verletzt und nicht jeder weiss, dass er mit seinem Verhalten manchmal andere verletzt. So ist es oft so, dass, wenn man sich anfängt mit den Hintergrundgeschichten jener zu befassen, durch die man sich verletzt fühlt, oder fühlte, dann erkennt man deren Situation besser und das eröffnet einem neue Sichtweisen mancher Dinge. Man kommt dann meist zum Schluss, dass man sich eigentlich häufig selbst Leid zufügt oder zufügte, durch die eigenen Denkmuster, die man sich im Laufe der Zeit angeeignet hat. Oft geht man wegen solcher Denkmuster auch schon voreingenomme an eine Situation heran und projiziert unbewusst etwas auf eine andere Person, weil man immer an das denkt, was diese uns einst, unserer Meinung nach, angetan hat. So kann sich in einer Beziehung gar keine neue Ebene entwickeln, weil unser eigenes Denken, unsere eigenen Blockaden, unser Hängen an Vergangenem, oder unsere Unfähigkeit zu vergeben, daran hindern. Darum wird man stets eine Bestätigung für die Ansicht über den andern finden, weil dann die andere Person auch dementsprechend auf einem reagiert. Wir erzeugen das oft selbst. Natürlich gibt es Menschen die uns grundsätzlich schlecht gesinnt sind, dort kann man sich einfach nur in gesunderm Masse abgrenzen. Oft jedoch wäre eine Beziehung zu verbessern, wären da nicht immer diese Fallen, in die wir nur zu gern immer wieder tappen.

Deshalb bemühe ich mich jedes mal auch immer darum, ganz NEU zu begegnen. Jedes Mal wenn ich einen Menschen wiedertreffe, versuche ich das, egal was zwischen uns einst vorgefallen ist. Wenn man jeweils NEU begegnet, dann geht man unvoreingenommen auf das Gegenüber zu und so entstehen auch weniger Konflikte. Übrigens, das mit dem immer NEU begegnen, darauf hat mich mein Mann einst gebracht und ich merke immer mehr, wie wichtig das für uns alle wäre. Wenn wir unsere Beziehung zu anderen Menschen verbessern wollen, dann ist diese Vergebung und das immer wieder NEU begegnen, sicher von grosser Wichtigkeit.

Wenn es dabei um Menschen geht, die schon gestorben sind, oder mit denen ein weiterer Kontakt wohl eher unwahrscheinlich ist, kann man auch diesen vergeben lernen. Z.B. duch das Verstehen ihres einstigen Verhaltens und das Lösen von destruktiven Verbindungen. Es gibt auch hier unterstützende Rituale. So kann man z.B. sinnbildlich eine Last zurückgeben, die man wegen selbigen auf sich lud und sie dem andern im Geiste zurückgeben, doch auch das bleibt jedem selbst überlassen.

Wichtig scheint mir, dass der Focus dabei auf der eigenen Selbstheilung liegt, nicht darauf, die anderen ändern zu wollen. Natürlich kann man um Klärung beten, oder sich darauf ausrichten. Doch die wichtigsten Änderungen, werden meiner Ansicht nach, in uns selbst herbeigeführt und durch unseren Heilungsprozess. Das durfte ich schon oft erfahren.

Schädliche Verhaltensmuster und Glaubenssätze Loslassen

Dadurch, dass man schädliche Verhaltensmuster und Vorgänge immer mehr durchschaut, die Motive dahinter ergründet und anfängt an ihnen zu arbeiten, werden einem ganz neue Wahrheiten zuteil. Alles wird komplexer, man hört immer mehr auf nur schwarz oder weiss zu denken und kann so immer mehr lernen loszulassen. Wirkliches Loslassen ist jedoch gar nicht immer so einfach. Manchmal verharrt man auch in einer Situation, von welcher man eigentlich schon lange weiss, dass sie einer Erneuerung bedarf, aber aus irgendeine Grund hält man daran fest. Das ist oft mit Beziehungen so, die einem wichtig sind und bei denen man sich scheut, sie neu zu strukturieren, weil man sich vielleicht davor fürchtet, den betreffenden Menschen zu verlieren. Vielleicht hält man ja auch an alten Glaubenssätzen fest, die vielleicht schon überholt sind und lässt so gar keine Veränderung, kein Loslassen zu. Ich glaube das machen noch viele Menschen so und das hat oft Leid zur Folge. Wenn man jedoch zu immer mehr Erkenntnis findet, dann begreift man auf einmal, dass viele Ängste eigentlich unbegründet sind. Man erkennt, das irgendwie alles immer im Fluss ist, sich verändert, oder wandelt, doch das muss nicht heissen, dass eine Beziehung deswegen weniger Wert hat. Sie kann dadurch sogar oft bereichert werden. So kann man auch alte Glaubenssätze für sich selbst umformulieren, wenn man merkt, dass sie nicht mehr stimmen, wenn man merkt, dass sie einem hindern weiterzugehen oder eben loszulassen. Mehr Loslassen, bedeutet mehr Vergebung! Ich glaube auch gewisse Erwartungen an andere Menschen mehr und mehr loszulassen, ist von immenser Bedeutung! Denn oft sind es unsere eigenen Erwartungen, du uns dann wieder enttäuscht werden lassen, wenn sie nicht erfüllt werden. Vor allem bei nahestehenden Leuten, ist das oft schwieriger, weil man gewisse Bilder im Kopft hat, wie einiges sein sollte.

Doch ich habe herausgefunden, dass auch hier der Focus ganz verschieden sein kann. Nicht jedes Kind erlebt die Mutter, den Vater, das Geschwister gleich, wie ein anderes. Während die einen Kinder sich vielleicht mehr Liebe, mehr Zuspruch, von Vater oder Mutter gewünscht hätten, hätten die andern sich vielleicht mehr Freiheiten, mehr Diskussionen über wichtige Lebensthemen gewünscht, was auch immer. Das eine Kind, erlebt das Geschwister als Plagegeist, das andere wiederum liebt es abgöttisch und sieht es als grosses Vorbild. Das kann sehr unterschiedlich sein, so unterschiedlich, wie wir Menschen einfach sind, was ja das Leben auch irgendwie interessant macht. 

Alles findet im Jetzt statt

Ich glaube, wir leben oft noch viel zu sehr in der Vergangenheit, oder vielleicht manchmal auch in der Zukunft, anstatt im JETZT, denn im JETZT wäre eigentlich Erleuchtung verborgen. Wenn man im Jetzt lebt, dann kann man auch besser immer wieder NEU begegnen, denn man hält dann nicht immer an Dingen fest, die eigentlich schon weit zurückliegen und man will auch nichts erzwingen, um vielleicht in der Zukunft etwas Besonderes zu erreichen. Man will dann andern auch weniger seine Vorstellungen aufdrängen, weil man in den Moment, in den Augenblick vertraut und sich daduch viel besser zu entspannen vermag. Natürlich will ich damit nicht sagen, dass man keine Träume oder Zukunftspläne mehr haben soll! Doch man sollte dafür nicht jeden Preis zahlen, auf Kosten des eigenen Wohlbefindens, oder das von anderen. Ein ständig verzweifeltes Sehnen nach etwas, kann auch zerstörerisch werden. Wenn wir gewisse Grundgesetze des Lebens dadurch missachten, werden wir dafür auch einen Preis zahlen, und früher oder später selbst die Folgen unseres Verhaltens tragen müssen. Es wird uns einst schaden, oder heimsuchen. Die eigenen Pläne sollten die Gegenwart nicht negativ beeinflussen. Denn schlussendlich bleiben eh nur die geistigen Güter und Schätze in unserem Innern ewig erhalten. Wenn wir uns vom Wollen immer mehr zum Sein entwickeln können, kann das überaus bereichernd sein. Jedenfalls empfinde ich selbst das so. 

Wenn wir vergeben lernen, dann können wir meiner Ansicht nach, auch ein gewisses negatives "Karma" (ich nenne es jetzt einfach mal so) abbauen und wir können dadurch unsere Leben freier und glücklicher gestalten. Denn wir werden dann nicht immer wieder den gleichen Fallstricken zum Opfer fallen. Darum sind die Worte die einige hohe Meister der Weltgeschichte zu uns über Vergebung sprachen, auch so wichtig. Ich meine damit nicht, dass man alles dulden muss. Natürlich sollte man miteinander reden, vielleicht auch diskutieren (möglichst konstruktiv), doch einander nicht immer wieder dasselbe antun, so nach dem Motto: Wie du mir, so ich dir! Damit kommen wir an kein wirklich befriedigendes Ziel. Alles wird dann noch viel verfahrener und Klärung oder gegenseitige Vergebung, wird dadurch unmöglich gemacht. Eine Neuausrichtung ist damit automatisch zum Scheitern verurteilt. Es ist kein einfacher Weg, doch es lohnt sich es zu versuchen, es lohnt sich den Weg der Vergebung und Neuausrichtung zu beschreiten.

Ich wünsche allen, die diesen Text lesen, dass ihnen das in der einen oder andern Hinsicht gelingen möge, denn dadurch können wir die Welt zu einem etwas besseren Ort machen. Ich glaube persönlich, dass wir Eine grosse Familie sind, denn wir haben denselben Ursprung und wenn wir andern schaden, schaden wir schlussendlich uns selbst. Daran sollten wir immer wieder denken und unser Denken, auf ein friedvollen Miteinander ausrichten 

 

Gedanken über Intuition

Intuition, ein Thema dass mich immer mehr beschäftigt die letzen Jahre, denn durch die Intuition können uns wunderbare Wahrheiten zuteil werden, welche man jedoch allein mit dem Verstand nicht ergründen kann. Unsere Gesellschaft ist sehr vom Verstand geprägt, alles wird heute immer mehr analysiert, in Frage gestellt, oder in Schubladen eingeordnet. Das mag in manchen Lebensbereichen nützlich oder gar vonnöten sein, doch nicht bei der Intuition. 

Ich habe selber lange nicht auf meine Intuition vertraut, liess mich immer wieder von äusseren Fakten davon abbringen, mich mehr auf mein Bauchgefühl zu verlassen, wie man die Intuition auch nennt. Intuition ist jedoch viel mehr als nur ein Bauchgefühl! Man kann lernen aktiv mit ihr zu arbeiten und wunderbare Lernprozesse dadurch erleben. Damit habe ich schon meine eigenen Erfahrungen gemacht.

Die Vier Fenster des Wissens

Richtig habe ich erst angefangen mehr auf meine Intuition zu vertrauen, als ich schwanger wurde. Damals zeigten alle Schwangerschafts- Tests einen negativen Befund an und so wollte man mich davon überzeugen (auch meine Ärztin), dass ich nicht schwanger bin. Ich spürte damals ganz deutlich, dass dies nicht wirklich stimmen konnte, doch ich stützte mich auf die Fakten ab und es stellte sich dann heraus, dass diesmal mein Bauchgefühl das Richtige gewesen wäre.

Schon der Psychologe C.G. Jung sprach einst von den Vier Fenstern des Wissens, durch die wir Zugang zu gewissen Wahrheiten finden. Diese vier Fenster sind folgende:

Denken, Sinneswahrnehmung, Fühlen und Imagination.

Die Intuition geht in den Bereich der Imagination, dort nimmt man durch innere Bilder etwas wahr. Nicht jeder hat jedoch diese inneren Bilder, viele gehen mehr über das Fühlen, den Verstand, oder die anderen Fenster. Es kann jedoch sehr bereichernd sein, mal durch alle Fenster versuchen zu sehen, dann wird einem oft erst die Komplexitäte hinter etwas so richtig bewusst. Es gibt so viele Möglichkeiten die wir geschenkt bekommen haben, doch wir nutzen sie oft zu wenig.

Mehr Vertrauen in die Intuition lernen/ Intuition- der Draht zum Göttlichen

Doch zurück zur Intuition! Wie ich berichtete, habe ich diese erst so richtig entdeckt, oder bin mir ihrer bewusster geworden, als ich schwanger war. Damals merkte ich ganz deutlich, dass in mir etwas ganz Besonderes vor sich ging. Doch ich glaubte es lange nicht. Ich ging damals sogar noch in den Urlaub und achtete eigentlich gar nicht auf das was ich ass oder trank, weil ich dachte: "Ich bin eh nicht schwanger, die Tests waren ja alle negativ!" Doch mit der Zeit wurde ich immer unruhiger. Ich begann sogar richtig an mir selbst zu zweifeln. Ich wurde vorsichtiger und immer mehr gelangte ich zur Überzeugung, dass ich doch ein Kind im Bauch trug. Tatsächlich war dann nach dem Urlaub der Test bei  meinem Hausarzt positiv (ich war bereits in der 10. Woche schwanger). Ich konnte es kaum glauben und dadurch begriff ich, dass ich einfach mehr auf meine innere Stimme hören sollte. Hätte ich das schon zu Beginn getan, dann wäre ich ganz anders damit umgegangen.

Ich begann dann immer mehr in mich hinein zu horchen und vertraute meinen Wahrnehmungen immer mehr. Ich hatte zwar ab und zu seltsame Ängste, dass ich das Kind verlieren könnte, eine sehr grosse Verlustangst. Aber wenn ich jeweils tief in mich hineinhorchte, war da immer eine ganz klare Stimme die mir sagte: "Alles ist gut!" Und es stimmte dann auch. Die Schwangerschaft verlief problemlos und mein Kind kam gesund zur Welt. Von da an begriff ich irgendwie, dass die Intuition etwas ganz Besonderes ist. Für mich persönlich ist die Intuition- die Innere Stimme sogar der Ruf unseres göttlichen Anteils, den wir alle besitzen. Dieser Anteil wurde uns einst allen gegeben, als unser Dasein seinen Anfang nahm. Durch ihn können wir uns mit einer höheren Wahrheit verbinden, die eigentlich uns allen zugänglich wäre. Ich glaube an ein kollektives Unterbewusstsein, wie es auch C.G. Jung scheinbar tat und dieses kollektive Unterbewusste, verbindet und mit allem was lebt, lässt uns erkennen, dass wir die Welt mitzugestalten vermögen, wenn wir nur lernen uns darauf einzustimmen, um die inneren Wahrheiten auch zu hören.

Neue Synapsen knüpfen durch die Arbeit mit der Intuition

Wie oft ist uns doch noch der Verstand oder irgendwas anderes im Wege; vielleicht Vorurteile, Voreingenommenheit, negative Erfahrungen, Ängste etc. Wir sehen die Welt oft durch so unterschiedliche Brillen, das ist begründet auf Erfahrungen, die wir machten und was für Verknüpfungen wir durch unsere Erziehungen, Prägungen usw. bildeten. Wir bilden alle unsere Synapsen im Gehirn unterschiedlich aus. Doch die Intuition steht über solchen Dingen, was sie auch so wunderbar und einzigartig macht. Wenn ich meditiere, oder mich auf eine Imaginationsreise begebe, dann werden mir oft Wahrheiten zuteil, die ich niemals für möglich gehalten hätte. Ich durfte dadurch schon wundervoller Erkenntnisse gewinnen und ich kann nur jedem empfehlen, ob Mann oder Frau, die Fähigkeit der Intuition immer mehr zu nutzen, ihr immer mehr zu vertrauen, denn sie verbindet uns mit einem höheren Wissen, welches zwar noch unterforscht ist, aber von dem ich im Laufe der Jahre, immer mehr überzeugt wurde, dass es existiert. Wir haben einen hellen Funken in uns, wir alle! Wenn wir ihn erwecken lernen, dann können wir sehr viel dazulernen und immer mehr begreifen. 

Schon ewig wird mit der Intuition gearbeitet/Das Bauchgefühl entscheidet zu welchem Arzt wir gehen

Schon seit ewigen Zeiten wird in der ganzen Weltgeschichte sehr intensiv mit der Intuition gearbeitet. Die meisten Völker wussten um ihre Macht, darunter nicht nur Naturvölker wie die Indianer, Kelten oder Afrikaner, sondern auch die grossen Weltreligionen, befassten sich auf die eine oder andere Weise damit. Ich persönlich glaube, dass z.B. Heiler oder auch Schamanen aller Völker, eigentlich sehr sensibilisierte Menschen waren, die durch ihre Intuition nicht nur andere Menschen heilten und trösteten, sondern dadurch auch in direkte Verbindung mit derm Göttlichen treten konnten. Ich glaube, dass die meisten speziellen Fähigkeiten wie z.B. die Geistheilung, aus einer besonders ausgeprägten, bewusst ausgebildeten Intuition entstehen. Alle Methoden, welche man bei körperlichen und geistigen Gebrechen (welche eigentlich meist voneinander abhängig sind) anwendet, sind meiner Meinung nach nur halb so hilfreich, wenn der Heiler sich nicht intuitiv in seine Mitmenschen hineinversetzen kann. 

So sollten wir auf jeden Fall einen Arzt oder Psychologen aussuchen, bei dem wir das sprichwörtlich gute Gefühl haben, die Intuition sagt uns am besten wer uns guttut. Das gilt übrigens für all unsere Beziehungen.

Die Intuition eröffnet uns ganz neue, wundervolle Möglichkeiten und verbindet uns mit einem höheren Wissen

Ich wage sogar zu behaupten, dass wir, wenn wir das ganze Spektrum unserer Intuition voll ausschöpfen würden, wir uns nicht mehr in Situationen oder Beziehungen begäben, die uns schaden. Unsere innere Warnlampe würde früh genug aufblinken. Schliesslich dann auch noch die Kraft aufzubringen, sich aus schädlichen Zuständen oder Denkmustern zu lösen, wäre dann wohl der nächste Schritt. Wir alle besässen jedoch die Fähigkeit der Intuition und den daraus resultierenden Lernschritten, wenn wir es auch glauben, wenn wir darauf vertrauen würden. Intuition ist auch Wissen, ein Wissen das einem der Verstand, oder irgendwelche analythischen Abhandlungen, nicht zu geben vermögen. Bei der Intuition, wendet man sich von der oft üblichen Ansicht ab: "Ich glaube nur, was ich sehe." Sie lässt sich nicht logisch erklären, sie ist aber da und das erweckt in mir den Eindruck, dass es noch viel mehr zwischen Himmel und Erde gibt, als wir oft glauben. Man sagt ja auch, dass die Menschen noch lange nicht die Kapazität ihres ganzen Gehirns nutzen. Ich denke, die Intuition öffnet in uns ganz neue Areale. Sie kann uns, wenn wir mit ihr zu arbeiten beginnen, sogar helfen neue Synapsenverbindungen zu knüpfen und Alte zu lösen, welche uns nicht mehr weiterbringen. Ich kenn auch das aus eigener Erfahrung, auch wenn ich natürlich immer noch ein grosses Stück Weg vor mir habe, um diese Gabe auch stets richtig zu nutzen.

Wir sind nicht einfach nur Maschinen, die nach einem festen Prinzip funktionieren. Wir sind mehr und ich will auch glauben, dass wir mehr sind, als uns gewisse Kreise glauben machen wollen. Wir sollten mündig werden, wir alle! wir sollten für uns selbst und die Welt, mit den darin lebenden Wesen, mehr Verantwortung übernehmen! Das kann man lernen, wenn man sich an das kollektive Bewusstsein, das vorhanden ist andockt, und sich öffnet für ganz neue Wahrheiten, die unseren Horizont gewaltig verändern können! Darum ist es sehr wichtig der Intuition, den in uns allen schlummernden Wahrheiten, wieder mehr Beachtung zu schenken. Wir wissen eigentlich ganz genau, was richtig und was falsch wäre, doch wir lassen uns oft zu sehr von gewissen Gedanken, oder auch Gefühlskonstrukten gefangen nehmen. Wir hadern mit so vielem und sind oft undankbar, verbittert, traurig, verletzt, was auch immer. Darum halte ich es auch für emmens wichtig, dass wir uns mit den Dingen in unserem Inneren intensiv befassen, sie lernen immer mehr aufzulösen und damit der höchsten Wahrheit mehr Gehör schenken können.

Lernen an sich selbst zu glauben, trotz allem was man oft zu hören bekommt

Ich weiss, die Kirche und so manch andere Institutionen, die die Menschheit prägten, haben uns oft gelehrt, dass wir unbedeutend sind, dass wir abgegrenzt sind, vom Rest der Welt, abgegrenzt von der höheren Wahrheit, die um und in uns existiert. Das hat und das Gefühl gegeben, das wir so maches nicht zu schaffen im Stande sind, dass wir vielleicht sogar unwürdig sind. Das ist sicher auch unbewusst mit ein Grund, dass wir oft Fürsprecher (Heilige, Engel, Märtyrer etc.) gebraucht haben, die uns mit dem höchsten Göttlichen in Verbindung treten liessen. Wir wagten oft nicht mit dieser ewigen, hohen Macht direkt zu kommunizieren. Das hat natürlich auch seine historische, kulturelle oder gar emotionale Berechtigung. Denn was konnten die Menschen früher anderes tun, als sich auf die Geschichten zu stützen, die man ihnen erzählte. Oft konnten sie ja gar nicht selbst die heiligen Schriften oder andere Bücher lesen, um sich ein eigenes Urteil zu bilden und wenn sie es dann doch mal wagten, wurden sie verfolgt, oder gar getötet. Das ist heute alles ganz anders, heute führen all die Informationen die man sich holen kann, sogar dazu, dass man an gar nicht mehr glaubt, was sich dem gewohnten Denken entzieht. Das ist wohl die Gegenbewegung dazu, was man früher den Menschen alles aufgetischt hat. Heute werden uns wieder andere Wahrheiten aufgetischt. Doch die Intuition wäre ein Weg zu einer neuen, höheren Wahrheit, welche nichts mit irgendwelchen Konstrukten zu tun hat. Es ist eine tief Wahrnehmung, eine ganz andere, wunderbare Ebene, die sich wirklich lohnt zu erforschen.

Sie ist ein wichtiges Bindeglied. Wir können durch sie direkt mit dem Göttlichen kommunizieren, durch unser Innerstes, durch den Funken der in uns allen angelegt ist. Er ist da und will nur erweckt werden! Er kann uns die Grösse eröffnen, von so manchem, das wir vielleicht bisher nicht zu glauben wagten. Die Intuition ist eine Quelle unerschöpflichen Wissens und Weisheit. Durch sie werden uns grössere Pläne offenbar, die nichts mehr zu tun haben mit mit dem niederen Denken und Trachten, das uns oft so gefangen nimmt und beeinfluss. Nein! Durch sie können wir die ewige Quelle des Universums anzapfen und wir werden dann immer mehr selbst zu Schöpfern, immer mehr können wir wachsen und so unsere innere Berufung finden und erkennen!

Ich wünsche allen dazu viel Glück und eine Menge bereichernde Erlebnisse im neuen Jahr 2015!

 

Gedanken über den Inneren Frieden

Innerer Frieden, ein Thema dass wohl die meisten Menschen irgendwie beschäftigt, bei manchen bewusst, bei manchen noch unbewusst, aber immer ist es da. Irgendwo ganz tief in unserem Bewusstsein verborgen, oder bereits sichtbar, liegt die Sehnsucht nach diesem Frieden, einem Frieden, der alle Wünsche zu erfüllen vermag, alle Sehnsüchte auflöst, die uns immer so treiben unser ganzes Leben lang und die uns, wenn unerfüllt, quälen und manchmal unzufrieden machen. 

Kann man Frieden finden in der Hektik des Heute?

Was kann man den Menschen über diesen Frieden erzählen? Alle Religionen und auch andere Bewegungen wie z.B. die Esoterik, haben sich schon damit befasst. Es gibt auch Lebenshilfe- Ratgeber, wie man Zufriedenheit erlangen kann, noch und noch und doch ist es schwer in Worte zu fassen, was Innerer Frieden wirklich ist und bedeutet. Denn der innere Frieden wird auf so unterschiedliche Weisen erreicht, oder auch nicht. Das Wichtigste ist wohl zu erkennen, ob das was man ersehnt, einem auch wirklich zu Innerem Frieden verhelfen kann. Ich persönlich glaube, der wahre Innere Frieden, der keine Wünsche mehr offen lässt, ist nicht einfach zu erlangen. Dennoch ein wunderbares Ziel und etwas, dass uns alle irgendwie vereint, weil die meisten wissen, wie es sich anfühlt, ruhelos, ohne Frieden, Rast und Ruhe zu sein. Die heutige Zeit fördert dieses schnelle Tempo enorm. Es wird immer mehr von den Menschen verlangt, ruhige Momente kann mancher sich kaum herausnehmen in der Arbeitswelt. Schon in der Schule, gar im Kindergarten, fängt das bereits an. Alles muss immer schnell gehen, möglichst alle sollten das Gleich in der gleichen Zeit können. Oft läuft dass dann darauf hinaus, dass man schon von ganz klein auf darum kämpfen muss, den Anschluss nicht zu verlieren. Darauf lässt sich schwer Innerer Frieden aufbauen, weil die Momente der Stille so rar, bis gar nicht vorhanden sind. Doch während ich das so schreibe, führt mich dies auf einmal zu einer weiteren Frage: Wäre der Innere Frieden womöglich, trotz dieser Hektik der wir ständig ausgesetzt sind, erreichbar? Können wir lernen in uns zu ruhen, trotz all der Anforderungen, die man an uns stellt?

Es gibt die grossen Vorbilder

Das ist eine entscheidende Frage. Es gibt Menschen, die dieses Ziel zu erreichen vermögen, die in sich ruhend sind, egal was um sie herum geschieht. Die auch kaum mehr Wünsche haben, weil sie einfach nur dankbar sind, für alles was ihnen geschenkt wird. Aber auch dankbar für die schmerzhaften Lektionen, welche, wenn man ihnen gelassen begegnet, sogar ihren Schrecken verlieren können. Ich kenne eine bewundernswerte Frau, welche dieses Ziel, meiner Meinung nach, erreicht hat. Sie ist nun über achzig, aber noch immer topfit, geistig wie körperlich. Sie verlor ihren Mann schon sehr früh und war dann allein mit ihren beiden kleinen Kindern. Kurz nach dem Tod ihres Mannes, der an einem Tumor starb und den sie zutiefst liebte, geschah ein schlimmer Unfall und sie trug am ganzen Körper Verbrennungen davon: 3- gradige an den Beinen, zum Glück "nur" 1- gradige im Gesicht und 2- gradige am Bauch. Eins ihrer Kinder, hatte auch Verbrennungen. Diese Frau war ein ganzes Jahr im Spital, zusammen mit ihrem kleinen Sohn und hatte oftmals grosse Schmerzen. Doch auch in dieser Zeit behielt sie ihren Frohsinn. Sie sagte, dass sie seltsamerweise keinen Moment lang, mit diesem Zustand gehadert hätte. Das bewundere ich sehr und denke auch andere bewundern das und wünschen sich insgeheim, sie wären auch zu so einem Denken fähig. Mir geht es jedenfalls so, denn ich weiss, dass ich noch ein beachtliches Stück vom vollkommenen, Inneren Frieden entfernt bin. Dennoch strebe ich dieses Ziel täglich an. Menschen wie diese Frau sind mir Leuchtfeuer dazu. Ich pflege einen engen Kontakt mit dieser Person und jedesmal, wenn ich bei ihr auf Besuch war, fühle ich mich erhoben und glücklich. Sie hat den Inneren Frieden erreicht! Sie ist zufrieden mit allem was ist. Sie lebt einfach, ohne viel Schnick- Schnack, aber es fehlt ihr an nichts. Dieses Glück übeträgt sich auf die Menschen um sie herum. Viele werden dadurch motiviert, den Inneren Frieden auch in sich selbst zu suchen und zu finden.

Täuschung und Selbsttäuschung

Es gibt jedoch auch Menschen, welche nur nach aussen den Anschein erwecken wollen, dass sie zufrieden sind, sie sind es aber nicht, nicht wahrhaftig. Es gibt Heuchler, die inneren Frieden und Gelassenheit vorspielen, doch wenn man sie näher kennt, begreift man dass es eigentlich eine Maskerade ist. Dass hinter der vermeintlich zufriedenen Oberfläche etwas Dunkles lauert, dass dann je nach Situation erst hervorbrechen kann. Diese Menschen täuschen die anderen bewusst, man kann dies auch das Pokerface nennen. Doch das Pokerface hat nicht mit Gelassenheit oder wahrlichem Inneren Frieden zu tun. Durch das Pokerface kann man vielleicht eine Weile überleben, oder irgendein besonderes Ziel erreichen. Vielleicht hilft es einem sogar, mit Verletzungen eine Weile umzugehen. Doch wahren Inneren Frieden erreicht man dadurch nicht dauerhaft.

Es gibt auch noch eine andere Kategorie von Menschen, welche mit Vorliebe sich selbst täuschen. Die sich einreden, sie hätten ja alles und seien zufrieden. Dabei hadern sie eigentlich mit so vielem was ist. Viele von ihnen flüchten sich dann manchmal auch in irgendwelche Wünsche, Konstrukte (auch Relgiöse) oder sonstige Ersatzhandlungen, um ihre innere Leere etwas zu kaschieren. Um sich, wenn auch nur für einen kurzen Moment, glücklich zu fühlen. Dass man sich hin und wieder eine kleine Freude gönnt, dagegen ist ja auch nichts einzuwenden. Problematisch wird es wohl erst, wenn solche Dinge stets als Ersatz für etwas dienen, das man in sich selbst nicht finden kann. Daraus entstehen auch oft die Süchte. Man sucht dabei immer in anderen Dingen seine Erfüllung, findet sie aber nicht, weil man nur immer nach Aussen, anstatt nach Innen blickt. Eigentlich lehren alle Religionen diese Innenschau auf die eine oder andere Weise. Doch leider werden auch immer wieder viele Konstrukte in der Religion gebildet, was dann den natürlichen Fluss ebenfalls stören kann. Damit wird oft die ursprünglich wundervolle Aussage der Religion verzerrt und verwässert, was ich sehr schade finde.

Kein Frieden, ohne Innere Mitte

Was aber ist Innerer Frieden wirklich, wie können wir unterscheiden, ob wir schon auf dem Weg zu ihm sind, oder noch nicht? ich glaube, wenn wir lernen immer mehr mit allem was ist in Frieden zu kommen, manchmal vielleicht auch mit subtilsten Verletzungen... erst wenn wir unser Innerstes aufgeräumt haben oder anfangen aufzuräumen, dann wird die Saat für diesen Inneren Frieden immer mehr gesät. Solange wir noch mit irgendetwas hadern, haben wir keinen wahren Frieden, weil es dann immer wieder etwas geben wird, dass uns aus unserer Mitte bringt. In der Mitte bleiben, egal was geschah, egal was geschieht, ohne aus dem Gleichgewicht zu geraten, das ist vollendeter Frieden! Es scheint manchmal unmöglich, diesen wahrhaftig zu finden. Immer wieder taucht etwas auf, dass uns daran hindert ihn wahrlich zu spüren. Es gibt vielleicht ab und zu besonders starke Momente, wo man glaubt, es ist so weit, doch schon kommt wieder die nächste Sache auf uns zu, die uns verletzt oder verunsichert und unsere inner Waage, die eigentlich ausgewogen sein sollte, gerät aus dem Gleichgewicht.

Man kann sich nur schrittweise dem Inneren Frieden annähern welche die Buddhisten z.B. das Nirwana nennen. Sie glauben, wenn man dieser Zustand erreicht hat, dies die vollkommene Erleuchtung ist. 

Selbstreflektion und Transformation der eigenen Schatten- ein wichtiger Schlüssel

Den Zustand des vollkommenen Inneren Friedens, kennt man in allen Religionen auf die eine oder andere Weise. Doch deswegen ist er keinesfalls nur jenen zugänglich, die religiös sind! Das möchte ich noch erwähnen. Es kann auch sonst eine tiefe Erkenntnis sein, die auf einmal anfängt zu keimen, egal wer man ist, oder ob man einer Gemeinschaft angehört. Innerer Frieden ist ein Gut höchster Glückseligkeit und alles wird auf einmal ganz klar. Es ist wie ein leuchtendes Licht, dass unser Dasein mehr und mehr ausfüllt und unser Innerstes erhellt. Wenn wir den Widrigkeiten der Welt immer mehr mit Gelassenheit und Ruhe begegnen können, dann sind wir auf dem Weg dazu. Dann erst erfährt man, was wirkliches Leben bedeutet. Es ist wohl einer der wunderbarsten Zustände die es gibt.

Ich bin überzeugt, dass wahres Vergeben zu diesem Frieden führen kann. Darum ist Vergebung auch so wichtig. Wahres Vergeben jedoch, nicht ein Vergeben dass nur Fassade ist. Solange noch wegen irgend etwas Hader und Zorn in uns sind, werden wir keine Frieden finden. Allerdings muss ich hier noch anmerken, dass auch negative Gefühle nicht nur schlecht sein müssen. Manchmal muss man sich diese Gefühle erst bewusst machen, diese anerkennen und ergründen. Und dann... kann man sie mehr und mehr loslassen. Der Weg zum Inneren Frieden führt zwangsläufig über Selbstreflektion. Wer sich selbst nicht reflektieren kann oder will, der wird diesen Pfad nicht beschreiten können. Denn nur dadurch kommt man seinen Verletzungen auf die Spur, kann sie ansehen und immer mehr auflösen. 

Ich weiss von mir selbst wie wichtig das ist. Ich habe mich mit vielen meiner Verletzungen, derer ich mir früher oft gar nicht richtig bewusst war, auseinandergesetzt. Dadurch dass ich sie anschaute, darüber meditierte und anfing sie immer mehr zu durchschauen, konnte ich einige wichtige Schritte zu wahrer Vergebung gehen. Vergebung jedoch nicht nur andern, sondern auch mir selbst gegenüber. Ich erkannte meine Inneren Dämonen/Schatten und stellte mich ihnen, dadurch wurden sie dann teilweise sogar umgewandelt und zu meinen Helfern, die mir heute auf dem weiteren Lebensweg zur Seite stehen.

Natürlich braucht es die Bereitschaft, sich diesen Schatten wirklich zu stellen und auch die tiefe Sehnsucht nach Innerem Frieden, nach einer Existenz ausserhalb der engen Schranken unseres Denkens, unserer Verletzungen und Konstrukte. Innerer Frieden kann nicht erzwungen werden, man kann ihn sich zum Ziel machen, danach trachten. Aber immer im Bewusstsein, dass sich in uns zuerst Vieles wandeln muss, bevor wir ihn spüren können. Wir können uns Inneren Frieden auch nicht einreden, wir können ihn höchsten erbitten und darauf hinarbeiten. Doch dass er irgendwann zu jedem kommen kann, daran glaube ich. Ich bin deshalb optimistisch eingestellt.

Fangen wir doch gleich damit an, uns nach diesem Inneren Frieden auszurichten! Ich glaube dadurch könnte die Welt um einiges besser werden!   

 

Gedanken über Achtsamkeit

Oh schöne Blume der Achtsamkeit, wie herrlich du doch strahlst! Dein Licht überdauert die Zeit und lässt glücklich und zufrieden uns fühlen, eins mit allem sein, das ist eine wunderbare Gabe! Nichts ist dir gleich, Blume der Achtsamkeit, du führst uns auf lichtvollem Pfade!

Achtsamkeit führt zu innerem Frieden

Eigentlich ist es die Achtsamkeit, welche uns Menschen auf wundervolle Weise verbinden kann und nicht nur die Menschen, sondern jegliche Lebewesen. Denn wenn wir achtsam sind, können wir einzigartige Beziehungen eingehen, Achstamkeit scheint mir etwas vom Wichtigsten zu sein, wenn man zusammen den Weg geht. Eigentlich ist sie etwas so Einzigartiges, dass ich mich beinahe nicht als würdig empfinden, hier etwas darüber zu schreiben. Weil ich einfach glaube, Worte werden ihr niemals ganz gerecht. 

Was für Gedanken kommen mir zur Achtsamkeit in den Sinn? Was kommt andern Menschen dabei in den Sinn? Ist es für alle dasselbe, oder doch verschieden?

Viele grosse Meister, besonders im asiatischen Raum, haben schon viel über Achtsamkeit gesprochen. Achtsamkeit, etwas worin so vieles verborgen liegt. Es ist nicht nur das achtsam umgehen mit anderen Menschen oder Lebewesen, sondern auch achtsam seinen Lebensweg gehen, im Jetzt zu leben und nicht immer so vielen Dingen nachzujagen, stets getrieben von Ruhelosigkeit und irgendwelchen Sehnsüchten oder Wünschen. Achtsamkeit hängt meiner Ansicht nach sehr eng mit dem Inneren Frieden zusammen. Auch der Innere Frieden, lässt uns des gegenwärtigens Moments, immer mehr gewahr werden. Achtsamkeit ist ein Pfad, der zu Innerem Frieden führt.

Bewusster leben

So will ich vielleicht gleich mit der Achtsamkeit beginnen, welche sich auf uns selbst bezieht. Ich glaube es ist sehr wichtig, dass wir immer mehr lernen, alles bewusster zu erleben, immer mehr von Hektik und Stress wegzukommen, uns gewisse Auszeiten zu gönnen. Es ist nicht immer leicht, doch wir haben oft mehr Gelegenheiten Achtsamkeit zu üben und zu spüren, als wir vielleicht denken. Ich habe festgestellt, dass man auch im Alltag achtsam sein kann.

Jegliche Handlungen die man bei der Arbeit verrichtet, kann man mal besonders achtsam ausführen. Man kann achtsam die Stasse entlang gehen, und alles um sich herum dabei wahrnehmen, alle Geräusche und die Stimmung, welche durch gewisse Eindrücke entsteht. Wie sieht der Himmel gerade aus? Regnet es, oder ist es trocken? Was für Geräusche macht der Regen, wenn er auf eine gewisse Fläche trifft? Was erzeugt eine aufgehende Sonne für Gefühle in uns? Was für Gefühle entstehen, wenn wir durch einen kühlen, nebligen Novembertag gehen? Was begegnen uns für Menschen auf unserem Weg, was haben sie wohl für eine Geschichte? Wir können auch achtsamer beim Autofahren sein, die Geräusche des Motors einmal bewusst wahrnehmen, den Sitz auf dem wir sitzen, alles was uns auf der Strasse begegnet. Wenn man sich dieser Achtsamkeit hingibt, wenn auch nur einen kurzen Moment, dann macht mal vieles bewusster und automatisch mit mehr Liebe, was einem dann auch mehr erfüllt und erfreut.

Ich mache das auch noch oft, wenn ich z.B.  mit meinem Hund spazieren gehe. Ich achte dann manchmal auf alles um mich herum und das erzeugt ein wundervolles Gefühl des Friedens und der Ruhe in mir. ich habe aber auch gemerkt, dass stetige Achtsamkeit gar nicht so einfach ist, denn man muss sich doch gut konzentrieren, man geht nicht einfach blind durch die Welt, ohne etwas wahrnzunehmen. Dieses Wahrnehmen kostet eben Konzentration. Doch es lohnt sich, denn es ist ein sehr schöne, befriedigendes Gefühl.

Wenn wir lernen immer weniger in der Zukunft oder der Vergangenheit zu existieren, sondern einfach im gegenwärtigen Moment, dann würden uns auch nicht immer so viele Sorgen quälen und wir wären nicht mehr so getrieben, so ruhelos. Wir nähmen dann die Schönheit um uns, von der es wirklich sehr viel gibt, vollends wahr und lernen diese dann, wie bereits erwähnt, automatisch mehr schätzen. Und damit wären wir schon bei unseren Mitgeschöpfen!

Achtsamkeit erfüllt uns mit Freude und Mitgefühl

Wenn wir also achtsam durch die Welt gehen, uns an allem Schönen erfreuen, oder auch den Hintergrund von etwas weniger schön erscheinendem erforschen lernen, und dabei die Gefühle die all das bei uns auslöst ebenfalls genau zu beobachten, dann erkennen wir auch mehr den andern, der unseren Weg kreuzt.

Wenn wir uns z.B. an an den tanzenden Schmetterlingen in der Sommersonne freuen, dann werden wir diese Wesen auch mehr schätzen und lieben und werden sie demzufolgen mehr respektieren. Wenn wir erkenne welch wundervolles Kunstwerk eigentlich ein Spinnennetz ist, das im Morgentau glitzert, dann werden wir es auch weniger zerstören wollen. Wenn wir beobachten wie irgendwie alle Lebewesen eine Funktion erfüllen,Teil dieser Schöpfung sind, die wir unsere Heimat nennen düfen, dann zieht Ehrfurcht und Liebe in unsere Herzen ein. So führt uns Achtsamkeit auch zu mehr Frieden und Eintracht.

Auch wenn wir lernen in jedem Menschen das göttliche Licht zu sehen, egal ob wir ihn kennen oder nicht, ob wir uns mit ihm verstehen oder nicht... wir den Gottesfunken oder Lebensfunken in ihm jedoch trotz allem würdigen. Dann können wir lernen immer weniger zu bewerten oder zu schubladisieren. Wenn wir einfach nur fühlen und mit- fühlen, dann werden wir uns nicht mehr so schnell zu Grausamkeit und Urteilen hinreissen lassen.

So führt uns Achtsamkeit zu mehr Mitgefühl und Einsicht. Auch Mitgefühl ist ein sehr wichtiger Aspekt der Achtsamkeit. Doch alleiniges Mitgefühl, das nur darauf basiert, uns selbst stets zurück zu stellen und uns selbst dabei nicht achtsam und würdevoll begegnen, ist nicht das Mitgefühl, von dem ich hier spreche. Das Mitgefühl das ich meine, schliesst auch mich selbst mit ein. Man kann Mitgefühl empfinden, ohne sich selbst jedoch zu verlieren, oder in Symbiose mit andern zu gehen. Viele meinen Mitgefühl bestehe aus diesen Dingen, doch ich habe im Laufe meines Lebens gelernt, dass dies nicht so ist. 

Achtsamkeit eröffnet uns all diese Wahrheiten! Sie lehrt uns der ganzen Schöpfung, aber auch uns selbst gegenüber, Respekt und Liebe zu empfinden und nur in dieser vollkommenen, liebenden Achtsamkeit, können wir uns befreien von der irdischen Schwere, die uns manchmal so gefangen nimmt.

Achtsamkeit in allen Arten der Partnerschaft leben

Achtsamkeit ist meiner Ansicht nach in allen Bereichen des Lebens überaus wichtig, auch in einer Partnerschaft, sei diese nun von langer, oder kurzer Dauer, enger oder oberflächlicher.Ich finde, es ist sher wichtig, sich stets achtsam zu begegnen und einander zu würdigen. Man muss sich auf den andern einlassen, sich einstimmen, damit die Parnterschaft, auch für beide Seiten erfüllend wird. Auch jene, mit denen man nur einen kurzen Moment teilt, sind dieser Achtsamkeit würdig, in diesem Moment. Das wird leider oft vergessen.

Wenn man dann eine langanhaltende Partnerschaft eingeht, ist Achtsamkeit jedoch noch viel bedeutungsvoller und zieht sich durch alle Bereiche des gemeinsamen Lebens. Damit eine Beziehung erfüllend sein kann, ist Achtsamkeit unerlässlich! Viele sind sich dessen manchmal zu wenig bewusst und staunen dann, wenn die Liebe auf einmal zerbricht und der Partner sich abwendet. 

Achtsamkeit heilt die Welt!

Wir alle müssen immer achtsamer werden, in allem was wir tun! Denn diese Achtsamkeit wird die Welt einst heilen, nichts was heute als wichtig propagiert wird, kann jemals die Bedeutung dieses Zustandes vermindern! Kaum etwas ist bedeutender, als gegenseitige Achtsamkeit! Achtsamkeit auch der Natur und sich selbst gegenüber. Nichts ist wundervoller als der gegenwärtige Moment, in derm wir ganz bewusst alles wahrnehmen!

Ich bin sicher, dass alle Lebenwesen einen kollektiven Gemeinschaftsgeist, ein Gemeinschaftswissen teilen, dass sie abzurufen imstande wären. Daran hat der Psychologe C.G. Jung auch geglaubt. Er sagte, dass es ein kollektives Unterbewusstsein gebe.

Davon bin ich absolut überzeugt, denn ich habe in all den Seminaren die ich machte, besonders beim Familienstellen, so viel Erstaunliches erlebt. Ich habe mit eigenen Augen gesehen, zu welchem Wissen, welcher Weisheit, welchen Einsichten Menschen fähig sind, wenn sie einfach Achtsamkeit üben, sich einstimmen auf das Gegenüber. Das ist etwas Gewaltiges und jene die das nicht erkennen, werden dieses Wunder auch nie erleben können.

Achtsamkeit ist etwas Unerlässliches für die Heilung der Welt in allen Bereichen! Versuchen wir doch immer achtsamer zu werden, immer mehr zu begreifen, wozu wir dann befähigt werden!

Achtsamkeit, führt zur Heilung der Welt und nicht nur dazu, sonder auch zu unserer eigenen Heilung, wenn wir uns nur dafür öffnen!

Das wollen wir heute tun!