Weisser und rosa Lotus

Wie wunderschön, einem Kleinod gleich, leuchtest du nun über mein inneres Reich.

Dein Strahlen, deine stille Präsenz und Anmut gar wunderbar, alles erscheint nun gar so klar.

Du sendest Funken von Leben, von köstlichen Farben, in glitzernden Feuergarben

Oh weisse Lotus, der meine Krone zum Leuchten bringt, mich neues lässt erkennen, ich spür mein Herz, in Liebe brennen.

 

Mein Herz nun erfüllt von deiner rosa Pracht, die mir so viel an neuen, wundervollen Perspektiven schafft.

Oh rosa Lotus, du bist mein Begleiter, auf dem neuen Pfade, den ich nun beschritten habe.

Aus Schlamm geboren, strahlend in rosigem Schein, führst du mich in Frieden und Freude hinein.

Du hast mir geholfen meine Mitte du finden, dadurch kann ich so vieles überwinden.

Das Herz nun offen, durchlässig, in filigran, durchwebtem Strahlen, lässt mich in den Farben der Einsicht malen.

 

Du und deine weisse Schwester, sind nun Teil von mir, sind neue Führer auf dem heiligen Weg der Selbsterkenntnis wundervoll, immer weniger mich nun verunsichern soll.

Eure Schönheit ihr holden Geschwister, aus himmlischen Gefilden, werden mir helfen neue Weisheit zu bilden.

Auf dem See des Lebens, schwebt ihr beinahe, und in eurer einzigartigen, freudigen, verschenkender Fülle, durchleuchtet ihr meines Schmerzes Hülle.

Ihr helft mir, dass ich Stille kann finden, dadurch werd ich lernen zu überwinden.

 

 

Om Tara- Essenz des Mitgefühls!

Du wunderschöne Blume, in ihrer Anmut dem Lotus gleich, Einblick durfte ich nehmen in dein Reich.

Essenz des Mitgefühls, der befreienden Gedanken, die überwinden so manche, innere und äussere Schranken.

So schön bist du, so strahlend in deinem grünschimmernden Glanz, du hilfst mir durch des Lebens Tanz.

Du bist nun an meiner Seite, ich spür dich tief in mir, oh strahlende Gottheit ich danke dir!

Deine Bedeutung deine unendliche Kraft habe ich erst richtig erkannt, du hast einst die Bosheit mit Liebe gebannt.

Du hast dich eingesetzt, dass jedes Wesen, ob Frau oder Mann, die Erleuchtung einst erlangen kann.

Immer noch wandelt deine funkelnde Essenz durch die Welt, berührt Herzen, berührt Seelen, keine Mauer, die dich hält.

Weil du fliesst, weil deine Mitgefühl deine Weisheit in der Finsternis spriesst und du uns Menschen niemals vergisst.

So viel sehe ich in dir, so viel wurde mir klar, wie ein Stern leuchtest du hell und gar wunderbar!

Du hast mich gerufen zu der Quelle deiner liebenden Kraft und deines Mutes, hast mich ganzer gemacht.

Du bist nun Teil von mir, ich spüre dich in allem was ich tue, was ich glaube, was ich bisher nur erahnte, bis dein Schein sich einen Weg in meine Innerstes bahnte!

Du bist Teil dieser wundervollen Macht, die immer wieder Neues schafft.

Essenz des Mitgefühls, Essenz der Hingabe ohne erniedrigende, dogmatische Versklavung oder Freiheitsraub, darum ich gar gern an deine Wahrheit glaub.

Befreierin, die so viel bewirkte, in so vielen Menschenseelen, welche den Weg der Abgrenzung oft wählen.

Dein Licht liess schon so viele erkennen: Wir dürfen uns alle eine Einheit nennen.

Keine Trennung nur unendlicher Fluss, Freiheit ohne Angst und Verdruss.

Du grüne Tara, du hast mich berührt, hast mich etwas Wichtiges gelehrt, mir gezeigt wie wichtig es ist, dass man das Leben ehrt.

Niemand ist ausgeschlossen aus deiner Liebe, deinem Glanz, wir sind eingeladen teil zu nehmen an deinem grüngoldnen Tanz.

Tara, du bist nun Teil von mir, dafür… du Sternlicht, danke ich dir! 

Still sind sie

Still sind sie auch wenn sie innerlich weinen, still als würde das Licht stets scheinen.

Still sind sie auch wenn ihre Seelen fluchen und schreien, doch werden sie kaum jemand in ihre Gefühle einweihen.

Still sind sie, wenn sie werden gequält, wenn sie unendlich leiden und doch sie sich für Freundlichkeit entscheiden.

Still sind sie, wenn sie werden verletzt, oder verloren sich fühlen, niemand will das wissen, niemand kennt ihre Not, manchmal fühlen sie sich innerlich tot.

Still sind sie, sie wollen niemanden verletzen, auf Frieden und Harmonie sie setzen.

Still sind sie, wenn andere schwatzen und schmeicheln gar viel, sie mögen es gar nicht dieses Spiel.

Doch sind sie still, weil sie wissen, was daraus kann entstehen, wenn sie mit ihren Gefühlen hausieren gehn.

Verletzung ist oft die Folge davon, denn Gefühllosigkeit erobert den Thron.

Still sind sie schon so lang, wirken mutig doch ist ihnen bang.

Still sind sie, weil sie werden wollen geliebt, Streit und Zank nur Ärger gibt.

Still sind sie, lassen den andern den Raum, die meisten jedoch die merken das kaum.

Still sind sie, solange sie nicht lernen für sich einzustehn, doch wenn sie das tun, wird man das dann verstehn?

 

 

Tanz auf der Schwelle (tanzt ihr ihn schon?)

Tanz auf der Schwelle, oft sonderbar

Und dennoch wahrlich wunderbar.

Tanz auf der Schwelle, die Schmerzen spüren, die uns mehr und mehr zur Erkenntnis führen.

Tanz auf der Schwelle oftmal im Leben und doch gar voll mit neuem Segen.

Tanz auf der Schwelle, immer wieder tanzen wir diesen Tanz,

und werden dabei gaanz langsam ganz.

Tanz auf der Schwelle, viel fürchten ihn, denn oftmals ist er voller Mühn.

Tanz auf der Schwelle und doch lohnt es sich ihn zu tanzen, um neue Saat ins Herz zu pflanzen.

Tanz auf der Schwelle, neue Wege entdecken, das eigne Selbst nicht mehr verstecken.

Tanz auf der Schwelle, tanzt ihr ihn schon, oder hält die Angst davor noch den Thron?

Fürchte dich nicht vor dem Tanz zu deinem wahren Ich, so vieles wird dadurch klären sich.

 

Das Schreiben, meine Liebe

Schreiben ist meine Liebe schon so lang, durch das Schreiben ich so viel an Reichtum erlang.

Es half mir über schlimme Zeiten, führte mich in wundervoller Länder Weiten.

Schreiben, war oft das einzige was mir blieb, während das Leben grausame Spiele trieb.

Es hat mir geholfen zu entfliehen, war für mich Freiheit und frei von Mühen.

Schreiben, ist etwas das mich glücklich macht, dass auch anderen Menschen schon viel Freud hat gebracht.

 

Gemobbt in der Schule, von der Familie verstossen, verletzt, geprügelt und Tränen vergossen.

Doch das Schreiben war immer mein sicherer Hafen, wo ich mich fühlte geborgen, wenn ich schreibe, vergehen einfach meine Sorgen.

In jeder meiner Geschichten und Gedichte, ist so viel an Liebe verborgen, so viel von meiner Seele und meinem Herzen, bezeichnet man sie als lieblos, bereitet das Schmerzen.

Auch wenn da und dort mal ein Satzeichen fehlt, oder ist zu viel, aus dem Herz zu schreiben, ist mein Lebensziel.

Ich habe so viel Liebe in meiner Seele, so viel offenbar ich euch jeden Tag, doch manchmal ich auch sehr verzag.

 

Dann zweifle ich, fühl mich verloren, neue Ängste werden geboren.

Ängste die mich alles in Frage lassen stellen, weil andere über mich Urteile fällen.

Weil andere nicht sehen, die tiefe innige Bindung zu meinen Texten, zu all dem was ich bin, dann frag ich mich, hat das wirklich noch Sinn?

Dann frage ich mich, was soll ich weiter tun, soll ich die Feder wohl lassen ruhn?

Nicht mehr schreiben aus meinem Herzen, mehr auf Technik schauen und Perfektion erzwingen, mit Schmerzen.

Ich will nicht perfekt, sein einfach so wie ich bin, das Schreiben hat für mich einen tieferen Sinn.

Schreiben fern von ständigen Regeln und festen Schranken, einfach für das Leben dürfen danken.

Frei will ich sein, wie ein Vogel in seinem leuchtendsten Traum, frei und erkannt, im eigenem Raum.

Freude bringen, Freude auch erhalten, nicht mich fühlen zerrissen und gespalten!

Nicht mich fühlen allein, abgegrenzt vom Rest der Welt, verloren unterm Himmelszelt.

 

Vereint sein mit allen Schriftsteller- SEELEN überall, so viele sind es doch an Zahl.

So viel an verschiedenen Wesen, Stilen, Gedanken, Gefühlen, so manches lesen, sich einzufühlen.

Ohne einander verletzende Worte sagen, auf sich machen zu freudigen Tagen.

Das ist mein Wunsch, den ich einfach schreibe hier nieder, vielleicht mit einem Zeichen zu wenig, zu viel, einmal wieder.

Doch es ist mein eigener Weg, meine Art und Weise, so setz ich fort meine Lebensreise.

Ich lerne dazu und gehör zu den Freien, ich brauch keinen Kerker, schon gar nicht beim Schreiben

Berührt sich fühlen

Berührt sich fühlen, von so vielem was geschieht, dass man im Alltag manchmal sieht.

Wundervolle Menschen, fremd doch auch vertraut, durch die Augen, man ihre Seelen erschaut.

Berührt sich fühlen, von den Pflanzen, den Tieren, der Schönheit der Welt, vom silbernen Mond am Himmelszelt.

Berührt sich fühlen, manchmal kann es schmerzen, manchmal ist es ein wunderbarer Segen, lernen dazu, auf so manchen Wegen.

Berührt sich fühlen, einfach von der Liebe, der Freude, die man darf schauen, wenn man jemandem vollkommen kann vertrauen.

Berührt sich fühlen, von all dem Gesang, von dieser Welt und ihrem Klang.

Berührt sich fühlen, von einem rauschenden Bach, von der Bäume Blätterdach.

In solchen Momenten, liegt das Herz offen, es kann verletzlich sein, dadurch erkennt man einen neuen Schein.

Beweglich will ich bleiben, mich stets berühren lassen, neue Erfahrungen können machen.

Berührt mich fühlen von allem was war, ist oder noch wird werden, ob im Leben, oder einst im Sterben.

Wertvolle Menschen

Wertvolle Menschen die mich auf meinem Weg begleiten, eröffnen mir der Schönheit Weiten

Wertvolle Menschen immer wieder kreuzen sie meinen Weg, ich ihnen mein Herz gern offenleg

Immer wieder und stets von Neuem, kann man sich an diesen Menschen freuen.

Sie sind da sie hören zu, sie geben meinem Herzen gar oftmals Ruh.

Wenn ich mich verloren fühle, über die Welt oft weine, weiss ich, ich bin nicht allein.

Wertvolle Menschen es gibt noch so viele, sie begleiten ein grosses Stück mich zum Ziele.

Auch wenn sie vielleicht nur eine Weile bleiben, sie mir doch oft so manches zeigen.

Sie machen mir Mut, lassen mich an das Gute glauben, dass man nicht immer gleich sieht mit den Augen.

Sie öffnen mein Herz, sie bringen mir Licht, eröffnen mir manch neue Lebenssicht.

Wertvolle Menschen nehmen mich in den Arm, mein Herz wird dadurch gar lieblich warm.

Wertvolle Menschen manchmal nur durch ihre Worte können Schmerzen heilen, es ist so schön bei ihnen zu weilen.

Es sind diese Menschen die meinem Leben Sinn oft geben, sie sind ein wundervoller Segen.

Wertvolle Menschen kenne ich so viel ich ihnen heute danken will.

Ich habe euch lieb ich bin bei euch in Gedanken, zusammen können wir überwinden des Elends Schranken!

 

Eisige Spuren

Eisige Spuren im eisigen Schnee

Eisiger Wind weht um die Häuser, ich kaum aus meinen Augen seh.

Der Winter ist da, hereingebrochen mit seiner eisigen Macht,

hat weisse Felder uns gebracht.

Eisige Pfade in schimmerndem Glanz,

zu kalt ist es für den Flockentanz.

Eisige Wangen, eisige Hände, kahle Bäume, kahle Wände.

Eisig der Bach, sein Fliessen es stockt, einsam ein Reiher an seinem Ufer hockt.

Eisige Blicke, eisige Herzen, fehlendes Mitgefühl, für der anderen Schmerzen.

Eisige Biese bläht auf die Zelte, die Fabrikhalle schützt sie kaum vor der Kälte.

Zu Eis erstarrt das letzte Lachen, nicht jeder wird am nächsten Morgen aufwachen.

Eisige Spuren, die immer gleichen Pfade, die ich schon oft beschritten habe.

Pfade die führen mich wieder nach Haus, in ein warmes, geborgenes Haus.

Eisblumen blühend an den Fabrikhallen Fenstern stehn, eisiger Atem vor dem Mund kann man sehn.

Eisige Spuren sie bleiben noch lang, die Kälte in den Gliedern, lässt mich fühlen ganz bang.

Und ich seh mich auf einmal in dieser Fabrikhalle stehn, nirgendwo Wärme, keine Hoffnung zu sehn

Eisige Spuren graben sich in die Seele ein, werden dort für immer versteinert sein…

Spuren

(Noch ein Gedicht, als Ergänzung zum Klein- Od: Unsere Spuren)

Spuren… hinterlassen wir in der Welt, wenn es uns manchmal auch nicht gefällt

Spuren… wie in frisch gefallenem Schnee, den ich in der Sonne glitzern seh.

Zuerst noch rein und unberührt, liegt er vor unseren Füssen, betreten wir ihn wird er eine gewisse Reinheit einbüssen.

Spuren… manche von ihnen graben sich tief in die Seele, andere ich vom Wind davonwehen sehe.

Von den Wogen des Lebens des Vergessens fortgespült, entschwinden…, man wird sie nicht mehr wieder finden.

Betreten wir die Bühne unseres Lebens, beginnen wir voran zu schreiten und der Schnee wird sich verändern, wie Buchstaben auf einem weissen Blatt Papier, schreiben unsere Geschichten wir.

Das Leben von uns und andern wird dadurch sich wandeln, neu sich prägen, während wir uns begegnen auf unseren Wegen.

Darum sollten achtsam voran wir schreiten, durch des glitzernden Schnees Weiten.

Welche Spuren werden wir in der Welt hinterlassen, welche Lektionen werden wir erfassen?

Spuren… ein Vermächtnis das wir alle schreiben, welches das sein wird, das wird sich dann zeigen.